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Madeira

Anreise & beste Reisezeit

Wann sich die Räder lohnen und wie du am besten in die Region kommst.

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Reisezeit, Inselwetter & Anreise per Flug oder Fähre

Drei Motorräder auf einer Küstenstraße unter grünen Felswänden Madeiras
Auf der Küstenstraße unter den Felswänden

Madeira trägt den Beinamen „Insel des ewigen Frühlings“, und die Temperaturen stützen ihn: Das subtropische Klima bleibt ganzjährig mild, an der Südküste rund um Funchal pendeln die Werte grob zwischen etwa 17 Grad im Winter und 25 Grad im Sommer. Damit ist die Insel praktisch das ganze Jahr motorradtauglich.

Wann fahren?

Als ideal gelten Frühjahr und Herbst: angenehme Temperaturen, weniger Andrang und gute Bedingungen für Touren. Der Sommer ist warm und trocken, der Winter mild, bringt aber von etwa November bis Februar den meisten Regen. Entscheidend ist weniger die Jahreszeit als die Höhe: Die Berge sind sehr oft wolkenverhangen, auch wenn unten die Sonne scheint. Für Gipfeltouren zum Pico do Arieiro lohnt sich ein früher Start am Morgen, wenn die Sicht über dem Wolkenmeer am besten ist.

Nord gegen Süd

Der Wetterunterschied zwischen den Inselseiten ist der wichtigste Planungsfaktor: Der Norden ist feuchter, kühler und regenreicher (mancherorts 1400 bis 2000 mm Niederschlag im Jahr), der Süden sonniger und trockener. Wer morgens in den Wetterbericht und gen Himmel schaut, richtet die Tagesrunde danach aus und weicht bei Regen im Norden in den Süden aus.

Anreise

Der mit Abstand übliche Weg ist der Flug zum Flughafen Funchal (Cristiano Ronaldo Madeira International Airport) bei Santa Cruz, von zahlreichen europäischen Städten direkt erreichbar. Vor Ort übernimmt man dann ein Mietmotorrad, viele Anbieter liefern direkt zum Flughafen oder ins Hotel. Genau das macht Madeira zur klassischen Mietmotorrad-Insel: Man kommt mit leichtem Gepäck an und fährt mit einer gewarteten Maschine los, ohne lange Selbstanreise.

Eine Fähre für die eigene Maschine vom Festland ist die Ausnahme. Eine regelmäßige Personen- und Fahrzeugfähre zwischen Portimão (Algarve) und Funchal wurde über die Jahre mehrfach eingestellt und nur zeitweise wieder aufgenommen; eine durchgehende, verlässliche Verbindung existiert nicht dauerhaft. Wer sein eigenes Bike mitbringen will, rechnet mit langer Überfahrt und entsprechenden Kosten. Für die meisten ist das Mietmotorrad auf der Insel die praktischere und günstigere Lösung.

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