Madeira gehört zu Portugal, es gelten die portugiesischen Verkehrsregeln. Die allgemeinen Tempolimits sind:
- 50 km/h innerorts
- 90 km/h auf Landstraßen außerorts
- 100 km/h auf Schnellstraßen
- 120 km/h auf Autobahnen
Auf Madeira sind diese Höchstwerte allerdings fast überall reine Theorie. Auf den kurvigen, steilen Bergstraßen kommt man kaum in die Nähe der Limits, und auch auf der Schnellstraße VR1 entlang der Südküste bestimmen Tunnel und Verkehr das Tempo. Wer hier mit Bergauf-Bergab-Rhythmus und Kurvenfluss fährt, ist ohnehin selten am Limit.
Die Promillegrenze liegt bei 0,5, für Fahranfänger in den ersten Jahren sowie für Berufsfahrer gilt die strengere Grenze von 0,2 Promille. Motorräder müssen ganzjährig mit Abblendlicht fahren. Helmpflicht ist selbstverständlich.
Eine gute Nachricht für die Reisekasse: Auf Madeira gibt es keine Maut und keine Vignette. Anders als auf dem portugiesischen Festland, wo ein elektronisches Mautsystem für Autobahnen existiert, sind die Schnellstraße VR1 und sämtliche Tunnel der Insel kostenlos. Man braucht also keine Mautbox und keinen Vignettenkleber.