Motoroads
Verleih in Funchal mit eigener Flotte, 24/7 erreichbar. Liefert das Motorrad auf Wunsch direkt zum Hotel oder zum Flughafen.
Madeira
Wie du anreist, wo du das Mietmotorrad herbekommst und welche Verkehrsregeln gelten – alles zur Inselplanung.
Der übliche Weg nach Madeira ist der Flug zum Flughafen Funchal (Cristiano Ronaldo Madeira International Airport, IATA-Code FNC) bei Santa Cruz. Er wird von zahlreichen europäischen Städten direkt angeflogen; eine eigene Anreise über die Straße gibt es bei einer Atlantik-Insel naturgemäß nicht. Vom Flughafen sind es rund 20 Kilometer westwärts bis Funchal.
Eine Fähre für die eigene Maschine ist die Ausnahme: Die Personen- und Fahrzeugfähre zwischen Portimão (Algarve) und Funchal wurde über die Jahre mehrfach eingestellt und nur zeitweise wieder aufgenommen – eine durchgehend verlässliche Verbindung existiert nicht dauerhaft. Wer das eigene Bike mitbringen will, sollte den aktuellen Stand kurz vor der Reise prüfen und mit langer Überfahrt sowie entsprechenden Kosten rechnen. Innerhalb des Archipels verkehren Fähren vom Festland Madeiras zur Nachbarinsel Porto Santo.
Für die allermeisten Reisenden ist daher die Kombination Flug nach Funchal + Mietmotorrad vor Ort die praktischste und günstigste Lösung – man kommt mit leichtem Gepäck an und fährt mit einer gewarteten Maschine los, ohne tagelange Selbstanreise.
Madeira ist eine klassische Mietmotorrad-Insel: Weil die eigene Anreise auf der Straße entfällt, übernimmt man die Maschine direkt vor Ort. Mietmotorräder und Roller sind auf der Insel verfügbar; mehrere Anbieter liefern auf Wunsch zum Flughafen oder ans Hotel. Konkrete Firmen, Modelle und Tagespreise unterscheiden sich saisonal stark – eine Buchung vorab ist gerade in der Hauptsaison (Frühjahr/Herbst) dringend zu empfehlen, da die Flotten begrenzt sind.
Worauf du beim Anmieten achten solltest: gültiger Motorrad-Führerschein (Klasse A bzw. für Roller die passende Klasse), Mindestalter und Kaution je nach Anbieter, sowie der Umfang der Versicherung (Haftpflicht ist Pflicht, Vollkasko/Selbstbeteiligung prüfen). Lass dir Zustand, Reifen und vorhandene Schäden vor der Übernahme schriftlich bestätigen. Ein Helm ist in Portugal Pflicht – kläre vorab, ob der Verleih einen passenden stellt oder du den eigenen mitbringst.
Madeiras Straßen sind kurvig, eng und steil; eine handliche Maschine mittlerer Leistung passt meist besser zum Inselcharakter als ein schweres Tourenmotorrad. Wer lieber geführt fährt, findet vor Ort auch geführte Motorradtouren mit gestelltem Bike.
Diese Anbieter vermieten Motorräder und Roller auf Madeira. Buche in der Hauptsaison früh – die Flotten sind begrenzt. Preise und Modelle bitte direkt beim Anbieter erfragen.
Verleih in Funchal mit eigener Flotte, 24/7 erreichbar. Liefert das Motorrad auf Wunsch direkt zum Hotel oder zum Flughafen.
Roller und Motorräder zum Mieten – ein günstiger Einstieg, kleine Roller gibt es schon ab rund 13 € pro Tag.
Internationale Marke mit Standort Funchal: Mietmaschinen und zusätzlich geführte Motorradtouren über die Insel.
Vermietung kombiniert mit geführten Inseltouren – passend, wenn du die schönsten Strecken nicht selbst suchen willst.
Führerschein: Ein 125-cm³-Motorrad oder einen entsprechenden Roller darfst du in Portugal mit dem Auto-Führerschein Klasse B fahren, sofern du diesen seit mindestens drei Jahren besitzt. Für größere Maschinen brauchst du je nach Hubraum/Leistung die Klasse A1, A2 oder A. Die Abholung ist bei mehreren Anbietern auch direkt am Flughafen Funchal (FNC) möglich.
Innerorts 50 km/h, außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen (VR1/VR2) und Autobahnen bis 120 km/h.
0,5 ‰ – für Fahranfänger (Führerschein unter 3 Jahre) nur 0,2 ‰.
Für Motorräder und Roller ganzjährig Pflicht, auch am Tag.
Helm für Fahrer und Sozius ist vorgeschrieben.
Auf Madeira fällt keine Maut an, es gibt keine Vignette – auch die Schnellstraßen VR1/VR2 sind gebührenfrei.
Europaweiter Notruf 112 (gilt auch auf Madeira).
Stand: Juni 2026 · Tagesaktuelle Bestimmungen vor der Reise beim Anbieter bzw. den offiziellen Stellen prüfen.